Pelztragen – Gewissensfrage
Schock-Nachrichten aus der Modebranche!
Pelztragen – Gewissensfrage.
Schock-Nachrichten aus der Modebranche! In der kommenden Wintersaison sind Pelzprodukte wieder in Mode. Während jahrelang Stars wie Pink oder Chester Bennigton öffentlich gegen das „Tragen von toten Tieren“ protestierten, scheint die Modebranche nun wieder mit dem luxuriösen Prestige der Tierfelle Profit machen zu wollen.
Der Luxus und die Eleganz, die vom Pelz ausgehen, ziehen sowohl Alt und Jung wie Arm und Reich in ihren Bann und geben ihnen die Möglichkeit sich einmal mehr wie die Schönen und Reichen zu fühlen. Was all diese Leute dabei nicht bedenken, ist, dass sie weniger ein Luxusobjekt als das Zeugnis menschlicher Grausamkeit auf sich tragen. Der Tod eines Tieres, nur um einen Abend lang ein Kleid zu zieren, ist absolut sinnlos und grausam. Viele Nerze, Füchse, Hunde und Katzen warten in kleinen Käfigen in Massenställen, dass man ihnen bei lebendigem Leib das Fell vom Fleische reisst. Wer das jetzt für übertrieben hält, sollte sich auf der Website des Schweizerischen Tierschutzes (www.tierschutz.com) die aktuellste Dokumentation ansehen, die aufzeigt, wie das chinesische Pelzgewerbe ohne Skrupel die begehrten Fellträger unter grauenhaften Umständen hält, um sie dann zu häuten, ungeachtet dessen, ob die Tiere noch bei Bewusstsein sind oder nicht. Aufgehängt an Seilen kämpfen sie gegen den Abzug ihres Fells an und sterben dann langsam an ihren Ganzkörperverletzungen.
Natürlich hat Swissfur.ch recht zu sagen, dass es Pelze gibt, die nicht von Tieren stammen, die in solchem Ausmass gequält worden sind. Nur ist es unweigerlich so, dass der Pelzmarkt ein weit grösseres Klientel ansprechen möchte, als die reichsten Zehntausend. Und wenn man sieht, was ein Bioprodukt im Vergleich zu einem Durchschnittsprodukt kostet, ist unschwer erkennbar, dass ein „Biopelz“, sprich ein Pelz eines Tieres, das tierrechtlich gut gehalten wurde, für den Grossmarkt nicht bezahlbar ist. Die Massenproduktion birgt immer das Risiko eines Qualitäts-Rückgangs. Nur dass in diesem Fall der Leidtragende das Tier ist.
Reicht es Tiere zu schützen, die in unserem Land gehalten werden oder sind wir nicht auch verpflichtet, Produkte, so verlockend sie auch sind, zu boykottieren, wenn sie aus Ländern kommen, die aus entwicklungstechnischen Gründen noch keine Tierschutzpolitik umgesetzt haben. Es bleibt also zu hoffen, dass die Schweiz ihre Augen nicht vor der grausamen Haltung der Pelzträger verschliesst, die sterben, um uns zu schmücken.
